Berufsbezogen. Keine Therapie.

Interim · Consulting · Sparring

Sie bekommen jemanden, der geht, wenn das Ergebnis steht.

Welche der drei Formen passt, entscheidet Ihre Lage – nicht das Angebot.

Begriffsklärung

Was diese Begriffe hier bedeuten.

Die Wörter unten stehen in fast jedem Beratungsangebot und bedeuten überall etwas anderes. Deshalb zuerst, was sie hier bedeuten.

Interim Management

Eine Führungsposition auf Zeit, mit Weisungsbefugnis, Budgetverantwortung und dem Mandat zu entscheiden. Der Unterschied zum Beratungsauftrag liegt in der Verantwortung: Ein Berater empfiehlt und geht, ein Interim Manager verantwortet das Ergebnis und bleibt, bis es steht.

Consulting

Arbeit an Struktur, Abläufen und Entscheidungswegen, gemeinsam mit Ihrer Führungsmannschaft und ohne eigene Linienverantwortung. Die Entscheidungen bleiben bei Ihnen; ich bringe die Fragen, die Vorbereitung und die Auswertung mit.

Sparring

Das vertrauliche Durchsprechen einer Entscheidung mit jemandem, der außerhalb des Systems steht und kein Eigeninteresse am Ausgang hat. Es endet mit Ihrer Entscheidung und hinterlässt keine Spuren in der Organisation.

Transformation und Change

Transformation verändert Strukturen, Entscheidungswege und Verhalten dauerhaft. Vom Change-Projekt trennen sie Laufzeit und Maßstab: Ein Change-Projekt endet mit der Einführung und wird am Termin gemessen. Eine Transformation läuft weiter, bis das neue Verhalten ohne Aufsicht trägt, und wird daran gemessen, was im Betrieb übrig bleibt.

Post-Merger-Integration

Die Phase nach einem Unternehmenskauf, in der zwei Organisationen zu einer werden. Der Aufwand entsteht dort, wo zwei Gruppen mit unterschiedlichen Gewohnheiten vom ersten Tag an gemeinsame Entscheidungen treffen müssen; das Organigramm ist dagegen schnell gezeichnet.

Restrukturierung und Turnaround

Der Umbau eines Unternehmens unter Zeitdruck, meist bei rückläufigem Ergebnis. Restrukturierung meint den Eingriff in Strukturen und Kosten, Turnaround die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Beides verlangt Entscheidungen, die weh tun, und jemanden, der sie verantwortet.

Drei Formen

Vor Ort, hybrid oder ganz von außen.

Volles Mandat

Interim Management

Sie haben eine Vakanz oder einen Bereich ohne Führung?

An Ihrer Seite

Consulting

Sie merken, dass etwas klemmt, und suchen den genauen Punkt?

Vertraulich

Sparring

Etwas, das Sie im Haus mit niemandem besprechen können?

Der Unterschied

Transformation und Change

Sie haben ein Vorhaben und wissen nicht, ob es Projekt oder Transformation ist?

Behutsam im Weg, klar im Ergebnis

Woran Sie sich im Mandat gewöhnen können.

Links steht, was in Beratungs- und Interim-Mandaten üblich ist. Rechts, was sich in der Zusammenarbeit ändert.

Was Sie gewohnt sind

Woran Sie sich bei mir gewöhnen können

Gewohnt

Der Interim Manager berichtet und lässt entscheiden.

Bei mir

Die Entscheidung wird getroffen und verantwortet, samt Folgen.

Gewohnt

Die Bestandsaufnahme beschreibt Prozesse.

Bei mir

Zuerst Machtstrukturen, Anreize und Entscheidungswege. Prozesse sind das Symptom.

Gewohnt

Nach der Übergabe fällt das Haus in die alten Wege zurück.

Bei mir

Gearbeitet wird an den Anreizen, die das Verhalten nach Ihrer Übergabe steuern.

Gewohnt

Der Berater bleibt, solange das Budget reicht.

Bei mir

Das Mandat endet an dem Punkt, den Sie vorher als erfüllt definiert haben.

Gewohnt

Vertrauliches wird im Haus zur Ankündigung.

Bei mir

Sparring hinterlässt keine Spuren in Ihrer Organisation.

Gewohnt

Die Marktkenntnis kommt aus der Branchenstudie.

Bei mir

Ihre Marktkenntnis zählt. Neu ist, dass sie in den Entscheidungen ankommt.

Wofür ich stehe

Warum ein mit Entscheidungsbefugnis etwas anderes ist.

Präsentationen haben Sie gesehen. Was fehlt, ist jemand, der übernimmt und aushält. In Ihrem Haus gibt es für mich keine Vergangenheit zu erklären und keine Anschlussstelle zu schützen.

Die Einsamkeit auf ist bekannt – aus eigener Verantwortung, nicht aus der Literatur. Was in vertreten wird, stützt sich auf Erfahrung als interner und als externer Verantwortlicher.

Sie bekommen die Fragen, mit denen niemand rechnet – gestellt auf der Metaebene. Die Fachebene beherrschen Ihre Leute besser. Sagen alle, ein Gedanke sei falsch, ist das ein Hinweis, dort weiterzugraben.

Für wen

Sechs Lagen, in denen ein Mandat etwas bringt.

Nicht jede Situation braucht jemanden von außen. Diese sechs tun es.

1. Führungsvakanz auf C- oder B-Level. Die Stelle ist offen, der Druck ist da, die Suche braucht Monate. Ich bin in spätestens zwei Wochen einsatzbereit.

2. . Mit Linienverantwortung, Entscheidungsmandat und Haftung für das, was daraus folgt.

3. . Zwei Häuser zusammenzuführen heißt, Verhalten zu verändern. Das Organigramm ist der einfache Teil.

4. Kulturentwicklung. Kultur ist das, was täglich entschieden und was vermieden wird. Werte auf einem Plakat ändern daran wenig.

5. Ordnung in den Strukturen. Rollen, Abläufe und Entscheidungswege, die auch dann halten, wenn es eng wird.

6. Entwicklung Ihrer Führungsmannschaft im Betrieb. In der laufenden Verantwortung, ausführlich unter Managementausbildung.

Am Ende zählt vor allem eines: Ihre Leute, die danach damit leben, verstehen warum. Zustimmung ist die Kür, Verstehen ist die Pflicht.

Branchen und Track Record

Wo das schon gelaufen ist.

Mittelstand und Konzern, Familienunternehmen und eigentümergeführte Häuser, Wachstum und Krise, mit Stationen in Deutschland, Schweden, Indonesien und Australien.

FMCG und Konsumgüter – Vertrieb, Marke, Handelsbeziehung

Produktion und Logistik – unter anderem drei Werke gleichzeitig

Service- und Callcenter-Organisationen

Handels- und Versandunternehmen

Recycling und Entsorgung – Stena Recycling, Schweden

Medizintechnik – in einer Post-Merger-Integration

„Kultur ist immer das Ergebnis von etwas.“

Leitsatz Alexander Baruschke · im Anschluss an Edgar Schein, 1985

Warum dieser Satz hier steht

Kultur lässt sich nicht bestellen. Sie entsteht aus dem, was Führung täglich entscheidet, duldet und übersieht, und sie verändert sich in dem Moment, in dem diese Entscheidungen sich ändern. Auf dieser Seite geht es um Mandate, in denen genau das der Hebel ist: Gearbeitet wird an den Entscheidungen, die Kultur folgt.

Stimmen

Aus Interim-Mandaten.

Herrn Baruschke habe ich im Rahmen von zwei verschiedenen Interim-Management Verantwortungen kennen und schätzen gelernt. Wir haben sehr zielgerichtet und verbindlich zusammen gearbeitet. Er zeichnet sich durch eine klare und analytische Vorgehensweise aus, die er durch seine kommunikative Stärke untermauert.

Wenn es darum geht Unternehmen und Organisationen neu und zukunftsweisend auszurichten, Herr Baruschke ist dafür prädestiniert.

John-Robert Skrzepski

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht

Alex Baruschke hat in unserem Unternehmen nach der Fusion mehrerer Firmen ein Post Merger Change Projekt begleitet. Mich hat beeindruckt, wie schnell er ein tiefes Verständnis für die sehr speziellen Themen unserer Branche und unseres Unternehmens bekommen hat.

Alex hat es verstanden, durch eine gute Mischung aus Pragmatismus und klaren Worten verständlich zu machen, wie wir als neu zusammengestelltes Team aus erfahrenen Führungskräften mit unterschiedlicher Herkunft erfolgreich von der alten in die neue Welt kommen. Er konnte auch unbequeme Themen so vermitteln, dass sie nicht negativ, sondern vielmehr als Anreiz zur Gestaltung der Zukunft verstanden wurden. Nach nur wenigen Terminen hätte man meinen können, Alex sei ein fester Teil unserer Führungsmannschaft. Darüber hinaus hat Alex mit jeder Führungskraft individuell gearbeitet und auch hier in kürzester Zeit ein tiefes Vertrauensverhältnis geschaffen. Dies hat einen wichtigen Beitrag geleistet, die nach einer Fusion fast unvermeidlichen menschlichen Differenzen schnell zu verstehen und Ansätze zu deren Lösung zu entwickeln. Auch ich persönlich habe die Zusammenarbeit mit Alex als sehr hilfreich und motivierend empfunden und würde ihn jederzeit wieder engagieren, wenn es um die Gestaltung einer Change-Situation oder um Strategiefindung geht.

Carsten Müller

Auftraggeber, Post-Merger-Integration

In Führung und Transformation scheitert selten der Wille – meist scheitert es am vorschnellen Verstehen. Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit Alexander Baruschke an. Sein häufigster und zugleich wirkungsvollster Satz lautet: „Das verstehe ich nicht.“

Nicht als Provokation, sondern als didaktisches Werkzeug. Er stoppt schnelle Deutungen, legt Annahmen offen und zwingt dazu, den Kontext wirklich zu klären – strukturell, menschlich, organisatorisch. In Transformationsprozessen schafft diese Haltung etwas Seltenes: Orientierung ohne Hektik. Richtung ohne Druck. Fortschritt ohne Aktionismus. Schritt für Schritt entsteht so eine neue Perspektive – gemeinsam entwickelt, tragfähig entschieden und führungswirksam umgesetzt.

Stefan Grigoleit-Becker

Spezialist Dienstleistersteuerung, comdirect

Nächster Schritt

Ein Gespräch, und danach wissen wir beide, welches der erste passende Schritt ist.

Wir reden eine halbe Stunde, am Telefon oder bei Ihnen, ohne Briefing und ohne Vorbereitung.

Ich bin viel unterwegs. Erreichen Sie mich nicht beim ersten Versuch: noch einmal anrufen, kurz schreiben oder direkt einen Termin buchen.